 EASTGATE
 Helle Passage
 Marzahn-Hellersdorfer Veranstaltungskalender
 Reinhard Hoßfeld
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Eastgate und Helle Passage haben sich viel einfallen lassen für ihre Kunden - ein buntes (abwechslungsreiches und farbenprächtiges) Programm für die Erwachsenen und für die Kinder.
Bezieht man dieses bunte Treiben auf den Bühnen in der Marzahner Promenade und am Fritz-Lang-Platz in den Begriff vom Weihnachtsmarkt mit ein, so hat insbesondere Marzahn einen Weihnachtsmarkt, wie es ihn hier noch nie gegeben hat. Wer allerdings unter Weihnachtsmarkt den ganzen Budenzauber unter freiem Himmel versteht, Karussels (fast) ohne Ende, Losbuden, den Glühweinduft und was den Rummel noch alles so unverwechselbar macht, der sollte sich nach anderen Weihnachtsmärkten umsehen - es soll ca. 50 geben in ganz Berlin.
Es glitzert und funkelt und flimmert - wie noch nie in der Marzahner Promenade. Was würden wohl die Bekannten aus Minsk sagen, denen schon ein ganz gewöhnlicher Supermarkt wie das Paradies erschien. Oder die Freunde in Mosambik, für die, als das Land gewendet wurde, das Thema Integration kein Thema sein sollte...
In der Presse findet man einige Berliner Weihnachtsmärkte vorgestellt (siehe Berliner Budenzauber. In: Berliner Zeitung, 2. Dez. 2005, S. 22). Im Internet gibt es unter www.berlin.de ein Verzeichnis aller Berliner Weihnachtsmärkte. Die Berliner Zeitung stufte den Weihnachtsmarkt am Biesdorfcenter als den Enttäuschenden ein und meint, es lohne nicht, extra hinzufahren. Wer sich davon überzeugt, muß dieser Einschätzung leider zustimmen. Der große Platz vor dem Biesdorfcenter, auf dem sich schon Karussels drehten, blieb in diesem Jahr leer. Lediglich ein paar Buden stehen vor dem Eingang zum Einkaufcenter - wenn der Parkplatz voller Autos ist, sind die Buden kaum zu sehen.
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Ob es der schönste Weihnachtsbaum Berlins ist, vermag ich nicht zu beurteilen - dazu müßte ich erst alle anderen Weihnachtsbäume in der großen Stadt sehen. Aber einer der schönsten ist der Wunderbaum im Eastgate bestimmt. Am 21.11., um 17 Uhr hatte er Premiere, eingeleitet vom Marzahn-Hellersdorfer Bürgermeister Uwe Klett und vom Center-Manager Ralph Teuber. Bereits kurz zuvor begannen die Schöneberger Sängerknaben ihr Programm. Dem Schöneberger Chorleiter ist nur zuzustimmen, wenn er dazu aufruft, es gewissermaßen zur Normalität werden zu lassen, den jeweils anderen Stadtbezirk näher kennenzulernen.
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Das im Eastgate und in der Hellen Passage dargebotene Programm ist Augenweide und Ohrenschmaus vor allem für die Jüngsten. Aber auch die Erwachsenen können sich in vorweihnachtliche Stimmung bringen lassen. Der Berliner A Capella Chor e.V. trat am 24. und 28. 11. im Eastgate auf. Das Duo Aulociphara, das sich bereits am 30.11. vorstellte, ist auch am 5.12., um 15 Uhr, 16 Uhr, 17 Uhr und 18 Uhr mit seinem Harfenspiel zu hören. Weitere Auftritte sind am 12.12., jeweils zu den gleichen Zeiten, geplant.
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Das Wintermärchen "Die Eisprinzessin" lockte vom 24.bis 27.11. zwei- bis dreimal am Tag viele kleine Zuschauer an. Voller Spannung verfolgten sie die Bemühungen von Großväterchen Frost, die Schneekönigin zu veranlassen, den gestohlenen Schneemann zurückzugeben. Zu guter Letzt gelang es
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das Herz der Schneekönigin zu erweichen und diese verabschiedete sich mit dem Wunsch, alle Kinder auf dieser Welt mögen in Frieden leben.
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Am 29.11. konnten sich die kleinen und großen Zuschauer in Hans Christian Andersens Märchenwelt entführen lassen. Ein Marionetten-Theater erzählte ihnen die Geschichte vom Prinzen, der eine Prinzessin suchte, eine richtige Prinzessin. Nicht jede, der er begegnete, war eine richtige Prinzessin. Bis es eines Tages donnerte und blitzte und eine vom Regen durchnäßte und vom Unwetter zerzauste junge Frau an das Stadttor pochte ... Ein weitere Vorstellung des Marionetten-Theaters gibt es am 19.12., 16 Uhr.
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Pipelines Wunschzettel erinnerte am 1.12. von 14 bis 18 Uhr stündlich vor allem die Kinder daran, daß es nun langsam an der Zeit ist, die Wunschliste für den Weihnachtsmann fertig zu schreiben. Schon gleich nach Ostern hatte sich Pipeline daran gesetzt, um ihren Wunschzettel für den Weihnachtsmann zu schreiben. Und der Zettel wurde immer länger. Schließlich hatte Pipeline ein Problem: Sie kannte die Adresse des Weihnachtsmannes nicht und sie suchte Freunde, die den Wunschzettel zum Weihnachtsmann bringen sollten. Aber ob ihre Freunde, die Tauben und die Pudel, den Weg nach Himmelpfort kannten? Auf jeden Fall zeigten sie, daß sie gute Artisten sind.
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Auf seinem Akkordeon spielte Ulrich Kothlow die schönsten Weihnachtslieder. Mit seinen 76 Lenzen demonstriert er auf der Bühne in der Hellen Passage eindrucksvoll, daß auch die Generation 55plus noch längst nicht zum alten Eisen gehört. Man möchte ihm nur ein paar mehr Zuhörer wünschen. Am 5.12., 15 und 16 Uhr und am 14.12. um 15 und 16 Uhr sowie am 23.12., ebenfalls 15 und 16 Uhr, sind weitere Auftritte in der Hellen Passage geplant.
Am 1.12. zeigte das Kinder-Akkordeon-Orchester der Musikschule Fröhlich, was es bereits gelernt hat. Am 8.12. und am 13.12., jeweils um 17 Uhr sind weitere Auftritte des Kinder-Akkordeon-Orchesters in der Hellen Passage zu erwarten.
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