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Klaus Teßmann

Klaus Teßmann
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Im Mai ist Einweihung
Zusagen für Finanzierung liegen vor
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Die Bauarbeiten am Schloss Biesdorf werden auch in den Wintermonaten fortgesetzt. Zur Zeit sind die Mauerer damit beschäftigt, die Freitreppe zum Park im Originalzustand wieder aufzubauen. Die Besucher des Schlosses kennen nur die gerade Treppe aus dem Kaminzimmer in den Park.
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Die alte, geschwungene Treppe war in den 50-er Jahren eingestürzt und nicht wieder aufgebaut worden. Mit den Bruchstücken wurde ein Holraum unter der Terrasse verfüllt.
So hatte der Architekt Raphael Abrell ausreichend Anhaltspunkte, um den Bogenradius, die Stufenhöhe und Breite zu rekonstruieren. Zwei Maurer der Firma Mahlo-Bau, Hans-Joachim Kühnel und Michael Neumann, mauern zur Zeit die Treppe wieder auf. Der Verein "Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf" will mit diesem zweiten Bauabschnitt am 10. Mai fertig sein. Darüber informierte der Vorsitzende des Vereins Dr. Günter Peters auf einer Pressekonferenz.
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 Der Sockel für die Treppe in den Garten ist bereits fertig, deutlich sind die geschwungenen Formen sichtbar. Die alte Treppe wird wieder aufgebaut, die in den 50-er Jahren zusammengebrochen war. |
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Während die Maurer unter einem schützenden Zeltdach arbeiten, werden die schwierigsten Probleme angepackt. Vorbereitet werden die Natursteinarbeiten an den Säulen und an der Gartentreppe. Peters informierte auch über eine Änderung im Bauablauf.
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 Der Architekt Raphael Abrell erklärt, dass diese Bruchstücke der alten Treppe in einem Hohlraum gefunden wurden und als Vorlage für die Rekonstruktion dienten. |
Eigentlich sollte nach der Ostseite am Turm der Villa weiter gearbeitet werden. Weil aber die Arbeitsschritte an der Ostseite und an der Südseite die gleichen sind, hat sich der Verein entschlossen, zunächst die Südseite des Hauses denkmalgerecht zu restaurieren (das ist die Schlossseite, die von der B 1/5 zu sehen ist).
Die Terrassen und die Säulen an beiden Seiten erfordern gleiche Arbeitsschritte, so dass mit den Erfahrungen vom 2. Bauabschnitt zügig an der Südseite weiter gemacht werden kann.
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Die Finanzierung dieses Bauabschnittes ist gesichert, erläuterte Peters.
Es liegen Zusagen der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Landesdenkmalamtes und der Deutschen Klassenlotterie vor. Für die Bauarbeiten im Zeitraum 2003/04 stehen damit 300 000 Euro zur Verfügung.
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Große Probleme bereit es noch, die ehemalige Brüstung an den beiden Terrassen wieder herzustellen.
Dazu gibt es nur alte Fotodokumente, aus denen erste Bauzeichnungen rekonstruiert werden konnten. Peters hofft noch darauf, dass sich einzelne Segmente der Brüstung wieder anfinden. Damit könnte die Herstellung neuer Gusformen wesentlich erleichtert werden. Das Gerücht, dass ein Mahlsdorfer Brüstungsgitter gerettet hat, konnte bisher leider nicht bestätigt werden.
Jeder, der damals Brüstungsteile mitgenommen hat, so betonte Peters, hat Kulturgüter gerettet. Der Verein wäre den Menschen zu großem Dank verpflichtet. Jetzt sucht der Verein nach Sponsoren, die den "denkmalpflegerischen Mehraufwand" für die Gitterfelder auf den Terrassen mit tragen.
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 Einst montierte der Maurer Hans-Joachim Kühnel die Hochhäuser von Marzahn. Heute stellt er bei der Sanierung des Schlosses unter Beweis, dass er sein Handwerk beherrscht. |
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Der Verein Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf wurde vor zwei Jahren am 6. September 2001 gegründet. Seit dem sucht er erfolgreich nach Wegen, das Schloss Biesdorf als Wahrzeichen denkmalsgerecht zu restaurieren. Bei der Gründung hat der Verein noch den Gedanken gehabt, auch das im Krieg zerstörte Obergeschoss wieder aufzubauen. Das hat sich aber als zu teuer erwiesen. Nun wird in einzelnen Bauabschnitten das Schloss saniert, um damit die Voraussetzungen zu schaffen, zu einem späteren Zeitpunkt das Obergeschoss wieder aufzubauen.
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Klaus Teßmann ist Journalist und Inhaber der PR Agentur Wortsalat und arbeitet aktiv im Förderverein Gutshaus Mahlsdorf e.V. (auch bekannt als "Gründerzeitmuseum"). Er schreibt regelmäßig für verschiedene namhafte Zeitungen der Region.
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