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22.08.2014 10:43

Verein "Freunde der Gärten der Welt" begeht 5. Geburtstag

Ehrenamtliches Engagement für Berliner Gartenattraktion

Am 1. September 2009 gründete sich der Verein "Freunde der Gärten der Welt". Dr. Heinrich Niemann, langjähriger Stadtrat für Ökologische Stadtentwicklung im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ergriff bereits über ein Jahr zuvor die Gründungsinitiative und rief alle interessierten Bürger, Institutionen und Unternehmen zur Mitarbeit auf: "Die Zeit ist herangereift, den Erholungspark Marzahn mit seinen Gärten der Welt als kulturvolle, weltoffene und attraktive öffentliche Einrichtung Berlins mit einem Förderverein zu unterstützen."

Rund 30 Mitglieder zählte der Verein innerhalb kurzer Zeit, darunter auch Hendrik Gottfriedsen, langjähriger Chef der Grün Berlin GmbH, Parkmanagerin der Gärten der Welt Beate Reuber, Gartenarchitekt Kemal Louafi sowie der erste Bürgermeister von Marzahn Gert Cyske. Autographen mit Wünschen für die Gründungsinitiative erhielt der Verein von den Gartenkünstlern Masuno (Japan), Jin Boling (Peking) oder Kemal Louafi (Berlin).
 
Gründungsvorsitzender des Vereins wurde Dr. Niemann. Dank seines  großen Engagements und neuen Ideen, z.B. die regelmäßigen Geschichtsworkshops wuchs die Zahl der Freunde der Gärten der Welt stetig, heute sind es mehr als 60 Mitglieder, darunter drei Vereine.

Ulrich Reinheckel, seit 2013 neuer Vereinsvorsitzender, setzte die positive Entwicklung fort. Er war bereits am Entstehen der Berliner Gartenschau von 1986 bis 1990 verantwortlich beteiligt.

In seiner fünfjährigen Geschichte hat sich der Verein mit den historischen, kulturellen, regionalen und religiösen Grundlagen der Gartenkunst beschäftigt. So wurde das einmalige Ensemble der Gärten der Welt bekannter gemacht und Brücken zum besseren Verständnis anderer Kulturen geschlagen. Dazu trug insbesondere die Veranstaltungsreihe "Gartenkunst im Dialog" bei.

In den monatlichen Führungen u.a. durch die Themengärten oder Vorträgen von der Gartengestaltung bis zum Pflanzenschutz sowie Fachtagungen wie die Geschichtsworkshops, an denen auch zahlreiche Gäste teilnahmen, wurden viele Informationen über die Gärten der Welt und die Besonderheiten der einzelnen Themengärten vermittelt. Dem Verein liegt viel daran, für die Führungen in den Gärten der Welt Landschaftsplaner und -architekten zu gewinnen, die an der Planung und dem Bau der Gärten direkt beteiligt waren. Dadurch wird eine hohe Qualität und Authentizität der Veranstaltungen gewährleistet.

Seit 2011 schreibt der Verein "Freunde der Gärten der Welt" alljährlich einen Schülerwettbewerb aus und ruft Kinder und Jugendliche auf, die Gärten der Welt zu entdecken und sich mit den Kulturen anderer Länder vertraut zu machen. In einer  Ausstellung, die an verschiedenen Orten im Bezirk gezeigt wurde, präsentierte der Verein jüngst die Ergebnisse.
 
Das Spektrum der Aktivitäten des Vereins fächert sich immer breiter. Die Betreuung von Informationsständen, z.B. bei Stadtbezirksfesten oder der Aufbau von Kooperationen mit anderen Vereinen wie den Freunden der Berliner Hauptstadtzoos, der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur, den Freunden des Britzer Gartens oder der Volkssolidarität gehörten ebenso dazu wie die informative und immer aktuelle Vereinswebsite www.freunde-der-gaerten-der-welt.de .

Die Erfolge der 5jährigen Vereinsarbeit basieren auch auf der  guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Grün Berlin GmbH, insbesondere der Parkmanagerin der Gärten der Welt Beate Reuber. Von Beginn an gab es intensive Kontakte zur IGA Berlin 2017 GmbH. Mit der Geschäftsführung finden regelmäßige Informationsgespräche u.a. über die Vorbereitungen zur IGA Berlin 2017 statt, den Vereinsmitgliedern werden spezielle Führungen angeboten, so dass der Verein in der Lage ist, stets Informationen aus erster Hand an die Öffentlichkeit weiter zu reichen und sich als kompetenter und vertrauenswürdiger Multiplikator in Sachen IGA Berlin 2017 zu etablieren.

Darüber hinaus konzentriert sich der Verein "Freunde der Gärten der Welt" künftig auf die Gewinnung neuer  Mitglieder, auf die Organisation  von Veranstaltungen in anderen Parks und Gärten von Berlin und Brandenburg, die Kontaktaufnahme zu den Botschaften der Länder der "Gärten der Welt" sowie die Erarbeitung von thematischen Publikationen.

Die Mitarbeit im Verein "Freunde der Gärten der Welt" ist ehrenamtlich. "Nur mit aktiven, ideenreichen und einsatzbereiten Mitstreitern kann unser Verein diese Ziele erreichen", unterstreicht Vereinschef Ulrich Reinheckel, "und wir könnten ruhig noch ein paar mehr davon, vor allem jüngere, gebrauchen."