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12.01.2014 18:04

VDGN positioniert sich zur TVO

Broschüre vom 08.01.2014 "TVO, so wollen wir sie!"

Der VDGN (Verein Deutscher Grundstücksnutzer) ist in Berlin eine anerkannte und gehörte Institution. Er hat sich jetzt mit einer Broschüre zur TVO geäussert.

Die TVO (Tangentiale Verbindung Ost) ist seit 100 Jahren in der Planung. Unsere Altvorderen wollten sie als Verlängerung der Oberfeldstrasse und über den Grabensprung (deswegen ist der so breit) bauen. Später war die geplante Trasse die Verlängerung der Märkischen Allee.

Die TVO soll die Verbindung von der B158 zum Süden der Stadt (über die Karl-Spindler-Brücke an der Wuhlheide) herstellen. Damit sollen die Industriestandorte in Marzahn-Hellersdorf zum BER und Süden Berlins angeschlossen werden. Entlastet werden sollen die Treskow-Allee in Lichtenberg, die Chemnitzer Str. und die Köpenicker Strasse in Marzahn-Hellersdorf. Jeder der diese Strecken im Berufsverkehr nutzen muss, weiss über die Notwendigkeit.

Achtung! PDF ist 40 MB groß

Im Koalitionsvertrag aufgenommen, wurde die TVO kurz vor Weihnachten vom Abgeordnetenhaus in die Haushaltsplanung aufgenommen.

Die Trasse, das ist das grosse Streitthema, ist in drei Varianten möglich: West, Ost oder Kombivariante. West oder Ost beziehen sich auf den Aussenring der Bahn, die Kombivariante geht auf eine Einigung der Bürgermeister der 3 beteiligten Bezirke zurück.

Der Senat möchte, angeblich aus Kostengründen, die Ostvariante. Diese würde Abriss von Häusern bedeuten, und damit einen jahrelangen Rechtsstreit auslösen. Dieser Rechtsstreit würde den Bau um Jahre verzögern oder sogar verhindern, und manche glauben, das dies das wahre Ziel der Senatsverwaltung ist.

Die Westvariante und die Kombivariante vermeidet diese Abrisse und lässt sich daher zügig bauen.

Alle diese Dinge sind in der Broschüre dargestellt. Für mehr Hintergrundwissen bietet sich auch die Seite www.wir-sind-biesdorf-sued.de an, die von Bewohnern des betroffenen Gebiets gestaltet wird.