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19.07.2013 15:29

Protestwelle zum neuen Asylbewerberheim

Eröffnungstermin am 23.Juli im ehemaligen Max-Reinhardt-Gymnasium in Hellersdorf.

Nachdem 2010 das Asylbewerberheim  in der Otto Rosenberg Straße die Toren öffnete, soll ein weiteres eingerichtet werden.

Der Bezirksbürgermeister vom Marzahn-Hellersdorf Stefan Komoß informierte Bürger auf einer Infoveranstaltung über die Grundlagen der Entscheidung: das ehemalige Gymnasium in der Carola-Neher-Straße ist geeignet, den Flüchtlingen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Auf die Bundesrepublik rollt eine Welle von Asylbewerbern zu, von der Berlin besonders betroffen ist. Marzahn-Hellersdorf hat von allen Berliner Bezirken bisher die wenigsten Asylbewerber.

Bewohner befürchten, dass mit den Asylbewerber Kriminalität steigen könnte. Diese Sorgen konnten in einer Diskussion entkräftet werden. Bei keinem der in Berlin eingerichteten Asylbewerberheimen lässt sich ein Anwachsen der Kriminalität feststellen. Viele fühlen sich von der künftigen Nachbarschaft überfordert und haben nachhaltige Ängste.

Bürgermeister Komoß bekannte sich nachdrücklich zu dem Recht auf Asyl in Deutschland. Er forderte zum weiteren Dialog auf, nachdem das Asylbewerberheim in Betrieb gegangen ist.

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